Starökonom Max Otte zur Euro-Krise

Ingolstadt(intv) – „Der Crash kommt !“ prophezeite er schon 2006 und zwei Jahre später war er dann da der Crash, genauer gesagt die Euro-Finanzkrise: Seither hört nicht nur die Fachwelt auf Max Otte. Entwarnung will der Wirtschaftsprofessor aus Worms nicht geben auch nicht bei seinem Auftritt vor dem FinanzForum der Volksbank Raiffeisenbank Bayern-Mitte. Vor 400 Gäste und Bankkunden gab er gestern abend im Audi-Sporpark eine Analyse der Lage. Im Kern hat der Euro einen richtigen Ansatz, sagt er. Mit sechs oder sieben Ländern gäbe es keine Probleme, das Euro-Land aber ist zu groß, das Konzept kippt. Aktuell machen ihm die politischen Krisen in der Welt mehr Sorgen. An den Ursachen der Finanzkrise hat sich wenig geändert, die Investment-Banken sind weiter obenauf. „Wir haben in Griechenland die Superreichen und die Finanzinvestoren gerettet, die Verelendung der Mittelschicht aber geht weiter“.