Starkstromautobahn stößt auf Widerstand

Neumarkt (intv) Trillerpfeifen, Transparente und heftige Proteste begleiteten die Informationsveranstaltung des Netzbetreibers Amprion am Mittwoch Abend in Nürnberg. Von der Gleichstrompassage Süd-Ost, die den Strom aus dem Norden in den Süden bringen soll, ist auch der Landkreis Neumarkt betroffen. Hier zeigen sich nicht nur die Bürger, sondern auch viele Kommunalpolitiker über den geplanten Verlauf der Stromtrasse entsetzt. Die meist gehörte Forderung: Wenn überhaupt, dann sollen die Leitungen in die Erde verlegt werden.

Die geplante Stromautobahn ist 450 Kilometer lang und verläuft von Sachsen-Anhalt bis Meitingen nördlich von Augsburg. Die Gleichstrompassage soll den Strom aus Windenergie vom Norden in den Süden Deutschlands bringen. Frühester Baubeginn wäre 2017. Spätestens 2022 soll die Trasse in Betrieb genommen werden. Kosten: Mehr als eine Millarde Euro.

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