Standortältestentreffen in Ingolstadt

Ingolstadt (intv) In Krisen Köpfe kennen. Nach diesem Motto haben sich alle Standortältesten der bayerischen Bundeswehrstandorte gestern in Ingolstadt getroffen. General Johann Berger, Kommandeur des Landeskommandos, hat die Premiere auf der Schanz ins Leben gerufen. Obwohl schon seit Langem anberaumt, hatte er gleichzeitig einen aktuellen Anlass: Das Treffen wurde dazu genutzt, an den Hochwassereinsätzen Manöverkritik zu üben. „Durch die Umstrukturierung der Bundeswehr läuft vieles noch nicht rund, das muss sich erst noch einspielen“, befand Berger. Vor allem in Sachen Kommunikation seien noch Verbesserungen möglich. Es sei nicht immer klar gewesen, wer unter dem neuen System für was zuständig gewesen sei. „Wir hätten den Katastrophenfall gerne vorher geübt, so mussten wir gleich am Ernstfall üben“, so Berger.

Um die zivil-militärische Zusammenarbeit besser zu koordinieren, will der Kommandeur in Zukunft alle sechs Monate ein solches Standortältestentreffen abhalten.