Stallgespräch des Bayerischen Bauernverbandes

Eichstätt (intv) Alle Jahre wieder zeigt die deutsche Landwirtschaft, wie vielfältig und verbraucherorientiert sie aufgestellt ist. Die „Grüne Woche“ in Berlin ist eine Leistungsschau für Erzeuger, Züchter und Handel.

Zeitgleich warten Umweltverbände regelmäßig mit kritischen Tönen auf, aktuell verweist der Bund für Umwelt und Naturschutz auf den vermeidlich hohen Einsatz von Hormonen in der Schweinezucht. Das erbost wiederum die Produzenten von Schweinefleisch. Auch in der Region. Die Berichterstattung über Einzelfälle verunsichert die Verbraucher, sagt der stellvertretende Kreisobmann des bayerischen Bauernverbandes im Landkreis Eichstätt, Johannes Scharf.

Die Vorwürfe wollten er und seine Kollegen nicht auf sich ruhen lassen, deshalb lud er heute zum Stallgespräch auf seinen Schweinezuchtbetrieb in Eichstätt.

Dort konnten sich Medienvertreter über Ferkel-Zucht im besonderen und die Schweinefleischerzeugung im allgemeinen informieren. „Die regionalen Strukturen sind auch für den Verbraucher überschaubar, mit Massentierhaltung haben wir nichts zu tun“, betont der Züchter. Aktuell gibt es im Landkreis Eichstätt 346 Betriebe mit Schweinehaltung.