Stadtrat geht in die Weihnachtspause

Schrobenhausen (intv) In seiner letzten Sitzung vor der Winterpause hat sich der Schrobenhausener Stadtrat unter anderem mit den Themen Innenstadtentwicklung, Abwassergebühren und Wohnungslosenhilfe beschäftigt.

Um den Umgestaltungsprozess der Innenstadt sowie den Bürgerbeteiligungsprozess moderativ zu begleiten, wurde nun ein Beratungsbüro verpflichtet. Den Zuschlag erhielt die Identität & Image Coaching AG aus Eggenfelden. Zusätzlich wird die Integrata Stiftung aus Tübingen eine digitale Plattform zur Verfügung stellen, um die Ergebnisse im Internet darzustellen.

Im Zusammenhang mit der Stadtentwicklung wurde der Beratervertrag mit der Schrobenhausener Stadtmarketinggenossenschaft um drei weitere Jahre verlängert. „Sieben neue Geschäfte in der Innenstadt sprechen für sich“, lobte Stadtmarketingreferent Günther Schalk (FW) die Arbeit der Organisation. Auch Bastian Fuchs (CSU) schloss sich an: „Wenn man sich die Arbeitszeiten alleine für das Projekt ‚Ort schafft Mitte‘ ansieht, merkt man, wie engagiert die Mitarbeiter sind“.

Für mehr Engagement beim Thema Wohnungslosenhilfe warb Stefanie Buchner-Joppich vom Caritasverband Neuburg-Schrobenhausen, die den aktuellen Bericht der Hilfsorganisation vorstellte. „Schrobenhausen hat eine akute Wohnungsnot im Bereich Sozialwohnungen“, sagte die Caritas-Mitarbeiterin und forderte Lösungsansätze wie Wohnungstauschbörsen oder Initiativen zur Erhöhung der Vermietbereitschaft. Dies will der Stadtrat im kommenden Jahr berücksichtigen. „Wir haben durch Darlehen an die Oberbayerische Heimstätte im Gegenzug zehn Wohnungen zugesagt bekommen, die wir nach bestimmten Kriterien vergeben können“, so Bürgermeister Karlheinz Stephan (CSU).

Thomas Schneider, Vorstand der Stadtwerke Schrobenhausen, skizzierte schließlich den Wirtschaftsplan des Kommunalunternehmens sowie die neuen, ab 1. Januar gültigen Satzungen. „Eine wichtige Veränderung für die Bürger ist die Splittung der Abwassergebühr“, so Schneider. Ab 2014 wird die Gebühr getrennt nach Schmutz- und Niederschlagswasserbeseitigung berechnet.

Ebenfalls im neuen Jahr soll mit dem Neubau der Grundschule Mühlried begonnen werden. Den Bauantrag des 10-Millionen-Projekts genehmigte der Stadtrat mit 23:2 Stimmen.

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