Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Verdachts der Vorteilsannahme – 29 Beschuldigte im Raum Ingolstadt

Ingolstadt (intv) Staatsanwaltschaften in ganz Bayern ermitteln zur Zeit wegen Verdachts der Vorteilsannahme gegen insgesamt 300 Gemeindeoberhäupter und Funktionsträger. Im Raum Ingolstadt sind es 29 Beschuldigte. Es gehe um die Jahre 2013 bis 2016. Begünstigte waren Bürgermeister und Funktionsträger kommunaler Einrichtungen in Ingolstadt und den Kreisen Eichstätt und Pfaffenhofen. In vielen Fällen liegt der Wert von Zuwendungen wie Essenseinladungen, Freikarten oder Wein-Präsente zu Weihnachten in einem so niedrigen Bereich, dass es zur Einstellung des jeweiligen Verfahrens kommen könnte. Gerhard Reicherl, Sprecher der Staatsanwaltschaft Ingolstadt, nimmt gegenüber intv Stellung.