Sprachrohr für die Schwächeren der Gesellschaft

Neuburg/Schrobenhausen (intv) Er sieht sich als Sprachrohr für die Schwächeren der Gesellschaft, zieht für sie notfalls sogar vor Gericht. Der VdK setzt sich beispielsweise in Rechtsfragen zur Schwerbehinderung und in Rentenangelegenheiten für seine Mitglieder ein. Das breite Spektrum des Kreisverbands Neuburg-Schrobenhausen hat sich heute bei einem Tag der offenen Tür vorgestellt.

Wortwörtlich, denn die Türen am Brüdergarten 5 in Neuburg standen sperrangelweit auf, die Räume sind einladend, es wird sogar fleißig gebacken. Aktuell 4.777 Mitglieder vertrauen im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen auf den Sozialverband und es werden stetig mehr. Kein Wunder, in einer alternden Gesellschaft wird die Arbeit des VdK eine immer wertvollere Stütze. „Gerade auch beim Thema Pflege, aber auch größenteils im Bereich Rente, vorwiegend die Erwerbsminderungsrente. Auf Druck des VdK hat die Politik schon an verschiedenen Stellschrauben gedreht und Verbesserungen initiiert. So wollen wir auch dieser Gefahr der Altersarmut entgegentreten“, erklärt Kreisgeschäftsführerin Sandra Andritschke.

Dabei bleibt der Verband allerdings stets politisch unabhängig. Nächstes Jahr feiert der Kreisverband 70. Jubiläum. Die zweite Säule im System sind die ehrenamtlichen Mitarbeiter, so wie Bernhard Peterke. Er setzt sich leidenschaftlich für den VdK vor Ort ein, hat sogar den stellvertretenden Kreisverbandsvorsitz übernommen. Etwa 150 ehrenamtlich Tätige stärken ihm und dem Verband den Rücken. „Wir bieten zum Beispiel den VdK Pflegebegleiter an, sie entlasten pflegende Angehörige bei ihren schwierigem Pflegealltag. Sie gehen mit den Patienten spazieren, oder fahren sie im Rollstuhl, lesen ihnen vor, spielen Spiele. Dadurch haben die pflegenden Angehörigen auch einmal Zeit zum durchschnaufen“, schildert Peterke.

Nach dem heutigen Tag der offenen Tür steht schon die nächste Großveranstaltung des Vdk ins Haus. Am 16. Juli findet eine Podiumsdiskussion auf dem Schrannenplatz unter anderem zum Thema Altersarmut statt.