Spielen bei -8 Grad

Eichstätt (intv) Seit Montag bibbern wir uns durch die Woche, zweistellige Minusgrade in der Nacht und auch untertags erreicht das Thermometer nicht ansatzweise den 0-Punkt. Den Kindern des Waldkindergartens in Eichstätt macht das überhaupt nichts aus. Im Auwäldchen schaffen sie sich ihr Spielparadies – trotz sibirischer Kälte.

Wer braucht schon Lego und Stofftiere, wenn man auch mit Stöcken, Schnee und wilder Fantasie Spaß haben kann.
Und gegen die Kälte haben die Kinder auch ein gutes Rezept: Viel Bewegung und viele Schichten Kleidung.

„Letztes waren es drei Wochen am Stück, die sehr kalt waren, auch die haben wir gut rumgebracht. Unsere Kinder kriegen das ganz gut hin, manche haben bis zu sieben Lagen an. Was man aber schon merkt, wenn wir heimkommen: Das Spielen in der Kälte macht müde“, lacht Elke Hirtreiter.

Und frische Luft härtet ab. Nach dem Toben im Schnee wärmen sich die Kleinen im Tipi bei einer leckeren Brotzeit am Lagerfeuer.

Zum Wochenende soll es mit den Temperaturen langsam wieder bergauf gehen. Dann gibt es für Anna, Marlene, Samuel und Co. eben die ein oder andere Zwiebelschicht weniger zum Anziehen.