Sperrung der Betriebsbrücke und der Bootsschleuse des Kraftwerks Ingolstadt

Ingolstadt (intv) Nachdem die Arbeiten an der Wehranlage und im Stauraum des Kraftwerks am Anfang diesen Jahres abgebrochen werden mussten, wurden sie letzte Woche wieder aufgenommen. Dafür muss zeitweise die Betriebsbrücke gesperrt werden. Hinweisschilder sind vor Ort angebracht. Zudem ist die Bootsschleuse bis Ende 2017 nicht passierbar. Dafür bietet sich nun ein beeindruckender Blick in die Tiefe. Das Wasser vor der Wehranlage wird mit einem damm zurückgehalten. Bei den Revisionsarbeiten sollen die Gummidichtungen der Wehrverschlüsse ausgewechselt werden. Alle beweglichen Teile werden überprüft. Ebenso soll alles aus Beton und Stahl kontrolliert werden und gegebenenfalls erneuert werden. So kann der betriebssichere Zustand der Anlage auch auf längere Zeit hin gesichert werden. Außerdem sollen die Arbeiten zur Sedimentsumlagerung im Stauraum Ingolstadt fortgeführt werden.  So stellt die Donau-Wasserkraft AG die vorgeschriebenen Mindestwassertiefe für Ruderer und Segler im Norduferbereich des Stauraums Ingolstadt wieder her. Die Arbeiten werden außerhalb der Biotopbereiche und Brutplätze im Stauseegebiet verrichtet. Die Donau-Wasserkraft AG muss für die Sedimentverlagerung rund 200.000 Euro zahlen.