Weihnachtsspenden: Seriöse Organisationen erkennen

Ingolstadt (intv) Geben ist seliger denn nehmen. Das Denken sich viele in der Adventszeit. Jedoch auch Betrüger wissen das und nutzen die Spendenbereitschaft aus. Vermeintliche Wohltätigkeitsorganisationen, die nur für ihr eigenes Wohl arbeiten, organisiertes Betteln in Fußgängerzonen, es gibt viele Wege sich Spenden zu ergaunern. Auch in der Region gab es schon Fälle. So hat eine Frau in mehreren Orten, unter anderem in Neuburg, Gelder für einen Kindergarten gesammelt, der gar nicht existiert. Von einer Firma hat sie hierfür sogar 100 Euro bekommen.

Generell gilt, am Besten vor dem Spenden über die Organisationen informieren.

Hierbei hilft die Internetseite des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen, kurz DZI.

Dort sind nicht förderungswürdige Organisationen gelistet und solche, vor denen das DZI sogar warnt. Umgekehrt findet sich im Netz auch eine Auflistung der Träger des DZI-Spendensiegels, deren Seriosität überprüft worden ist.

unicef beispielsweise hat dieses Siegel bekommen und zudem noch einen Preis für Transparenz. Im Geschäftsbericht wird Jahr für Jahr offengelegt, wie viel Einnahmen und Ausgaben angefallen sind. Generell ist eine Spende bei großen und bekannten Organisationen empfehlenswert, da diese häufiger überprüft werden.

unicef ist bereits seit 10 Jahren in Ingolstadt. Am Stand auf dem Christkindlmarkt gibt es sogar noch eine Kleinigkeit für jede Spende. Entweder unicef-Weihnachtskarten oder ein Päckchen Erdnüsse als Geschenk. Dieses soll auf ein Projekt der Organisation aufmerksam machen, durch das hungernde Kinder mit Erdnusspaste versorgt werden. Mit nur zehn Euro kann so ein Kind eine Woche lang mit der lebensrettenden Nahrung versorgt werden. Eine von vielen Möglichkeiten, an Weihnachten etwas Gutes zu tun.

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