SPD kritisiert Seehofers Energiewendepolitik scharf

Pfaffenhofen (intv) Die nachhaltigste Kleinstadt Deutschlands hat diese Auszeichnung nicht von ungefähr bekommen. Pfaffenhofen bemüht sich seit Mitte der neunziger Jahre um Klimaschutz und erneubare Energien. Also lang bevor nach der Katastrophe von Fukushima die Energiewende in Deutschland zum erklärten Ziel der Politik auf allen Ebenen ausgerufen wurde. Dreieinhalb Jahre nach dem fürchterlichen Unfall im japanischen Atomkraftwerk versuchen die Verantwortlichen dort immer noch ziemlich hilflos die Folgen der Havarie in den Griff zu kriegen. Jetzt hat Japan das erste von über 40 Atomkraftwerken im Land wieder ans Netz gebracht. Obwohl die Stromversorgung Japans seit 2011 auch ohne Atomkraft funktioniert hat. Gleich-zeitig schwindet die deutsche Vorreiterrolle in Sachen Energiewende. Vor allem in Bayern steckt sie seit langem fest. Die SPD im Landtag macht die Staatsregierung dafür verantwortlich. Horst Seehofer verhalte sich in Sachen Stromtrassen“hinterfotzig“. Das erklärte SPD-Generalsekretärin Natascha Kohnen im Interview mit intv.

 

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