Sparkassenfusion: Jetzt doch keine Sondersitzung

Eichstätt (intv) Das Bürgerbegehren gegen die Sparkassenfusion zwischen den Häusern in Ingolstadt und Eichstätt steht wohl auf der Kippe.

Es sei absehbar, dass nicht alle der knapp elfhundert Unterschriften rechtsgültig sind, so der Geschäftsführende Beamte Hans Bittl. 950 sind erforderlich. Diese Anforderung wird zum jetzigen Standpunkt „bei Weitem nicht erreicht“, so Bittl.

Einige Formblätter mit den Unterschriften waren nicht vollständig, zusätzlich hätten zahlreiche Nicht-Eichstätter unterschrieben.

Indes stellten sieben Stadträte aus verschiedenen Parteien einen Antrag für eine Sondersitzung. OB Steppberger hätte die Sitzung für morgen anberaumt. Doch mittlerweile haben vier Stadträte ihren Antrag bereits wieder zurückgezogen. „Ein Viertel des Stadtrats, also sechs Stadträte, wären für eine Sondersitzung erforderlich“, so Bittl.

Die Initiatoren des Bürgerbegehrens haben also noch bis Mitte Januar (bis zur nächsten regulären Stadtratssitzung) Zeit, Unterschriften nachzureichen.

Eichstätts Sparkassenvorstand Emmeran Hollweck dagegen bleibt dabei: „Die Fusion wird zum 1.1. 2017 vollzogen.“