Soziales Starkbier

Eichstätt (intv) Das Bockbier fließt wieder in Eichstätt. Mit sechs Schlägen sticht Oberbürgermeister Andreas Steppberger das erste Hofmühl-Starkbier an. Mit dem „kleinen Nockherberg“ samt Politiker-Derblecken füllt Initiator und Stadtrat Adalbert Lina an beiden Tagen das Alte Stadttheater bis auf den letzten Platz. „Wir waren seit Wochen ausgebucht“, freut er sich. Klar, denn das will kein Domstädter verpassen, wenn den Politikern, allen voran dem Stadtrat, ordentlich die Leviten gelesen werden. Der erkrankte Stadttürmer Julius Beck lässt seine Rede von Thomas Weidenhiller scharfsinnig und scharfzüngig vortragen. Manch einem bleibt da schon das Lachen im Hals stecken. Eins obendrauf setzt der Pietenfelder Theaterverein mit einem Einakter. Bei einer Runde Schafkopf kommentierten Renate und Dieter Niefnecker, Sabine Kulzer, Markus Dirmeier, Tom Bittl und Josef Rudingsdorfer die jüngste Eichstätter Stadtgeschichte. Den fulminanten Abschluss bildete die Combo „D’Gopperer 4“ um Sepp Breitenhuber, Bernhard Gruber, Norbert Pfahler, Konrad Wagner. Finanzskandal, Pinke Frauenparkplatzschilder oder die vorübergehende Schließung des Juramuseums, in Eichstätt gab es viel aufzuarbeiten.

An den beiden Abenden kommen gut 5.000 Euro zusammen. Im Rahmen der Benefizreihe „Eichstätt für Eichstätter“ fließt das Geld in Eichstätter Institutionen, wie beispielsweise die Musikschule, den Kinderschutzbund, in die Nachwuchsarbeit des VfB Eichstätt und der Schützengesellschaft Jura Alp in Pollenfeld.