Sorgenkind Bahnhof Pfaffenhofen: Städtische Aufhübschaktion für die Gartenschau

Pfaffenhofen (intv) Anlässlich der Gartenschau am 24. Mai 2017 soll das in die Jahre gekommene „Pfaffenhofener Tor zur Welt“- der Bahnhof- aufgehübscht werden.  Denn bei um die 30.0000 erwarteten Gäste seien es geschätzt 30000 Besucher, die mit der Bahn anreisen würden und die wolle man mit dem Anblick des Bahnhofs nicht gleich wieder vergraulen, so Walter Karl, Geschaftsführer der Gartenschau in Pfaffenhofen. Dafür investiert die Stadt rund 100000 €, obwohl das Bahnhofsgelände der Deutschen Bahn gehört. Die Bahn wolle nichts tun, daher fühle sich die Stadt gezwungen etwas zu unternehmen, bedauert Karl.
Die Stadt darf aber nur im Außenbereich Veränderungen vornehmen. Der Asphalt soll ab nächster Woche erneuert werden und verschiedene Einbauten (Holzbänke, Pflanzentröge, und kleine Bäume in Containern) bekommen. Das Gebäude ist laut Walter Karl allerdings Bahnaufgabe und das bedeutet – da passiert erst einmal gar nichts. Denn Walter Karl hat im Vorfeld schon mehrfach versucht die Deutsche Bahn zu überzeugen, wenigstens die Wände und Fenster zu streichen. Die ernüchternde Antwort: Es sei kein Geld dafür da. Zudem müssen die 100 000 Euro teuren Aufhübschmaßnahmen  nach der Gartenschau wieder rückgängig gemacht werden – bis auf den Asphalt. Walter Karl versucht die deutsche Bahn allerdings noch zu überreden, dass Holzbänke, Pflanzen und Co. bis zu dem geplanten Bahnhofsumbau im Jahre 2020 stehen bleiben können.

Die deutsche Bahn wollte sich zu dieser Thematik leider nicht äußern.