Sonderpädagogisches Förderzentrum kommt nach Kösching

Kösching/Eichstätt (intv) In der letzten Sitzung vor Weihnachten hatte der Eichstätter Kreistag noch viel Geld zu verteilen. Zum einen beschlossen die Kreisräte, jeden neugeschaffenen Kurzzeitpflegeplatz mit 100.000 Euro zu fördern. Ebenso will sich der Landkreis an dem neuen Schülerforschungszentrum digital learning lab beteiligen, der Oberstufenschüler bereits mit der Welt der Digitalisierung vertraut macht.
Streitthema war dann aber zu späterer Stunde: wo soll das neue Sonderpädagogische Förderzentrum hinkommen?

Mittlerweile rund 80 Schüler aus dem Landkreis Eichstätt besuchen die Ingolstädter August-Horch-Schule, ein Sonderpädagogisches Förderzentrum.
Doch die platzt jetzt schon aus allen Nähten. „Da sind momentan die Kapazitäten nicht mehr vorhanden, deshalb plant die Regierung von Oberbayern den Sprengel zu ändern und die Schüler aus dem Landkreis auch dort beschulen zu lassen. Dazu sind für uns aber neue Schulgebäude notwendig“, erklärt Pressesprecher Manfred Schmidmeier.

Aufgrund der bestehenden Förderschulen in Eichstätt und der Außenstelle Beilngries will der Landkreis diesmal im Südosten bauen. Nach Anfrage bei den Gemeinden kristallisierten sich drei mögliche Standorte heraus: Kösching, Gaimersheim und Großmehring. Nur in Großmehring würde die Förderschule an eine bestehende Grund- und Mittelschule angegliedert werden. In Gaimersheim wäre das Grundstück in Nachbarschaft zum Gymnasium, in Kösching nahe der Realschule. Doch letztendlich gaben die Verkehrsströme und die günstige Lage den Ausschlag. Das Sonderpädagogische Förderzentrum wird auf dem Gelände der Realschule Kösching geplant.