Sonderausstellung mit Bildhauer Sebastian Kuhn im Museum Lothar Fischer

Neumarkt (intv) Wie kann man Musik erlebbar machen als Raum füllende Skulptur. Und was kann man alles entdecken, wenn man gemeinsam mit Alice im Wunderland dem weißen Kaninchen in seinen Bau folgt. Der Bildhauer Sebastian Kuhn entführt mit einer Sonderausstellung im Museum Lothar Fischer den Betrachter in eine phantasievolle Welt, in der sich bekannte Alltagsgegenstände auflösen und sich in neuer Form wieder finden. Dabei entstehen spannende Kompositionen von der Gegenständlichkeit hin zur Abstraktion. Sebastian Kuhn ist 1977 im schwäbischen Krumbach geboren. Studiert hat der Bildhauer an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Sein Masterstudium schloss der in Nürnberg lebende Künstler 2007 mit Auszeichnung ab, als DAAD-Stipendiat am Wimbledon College of Arts in London. Im Zentrum der Sonderausstellung in Neumarkt steht die allansichtliche Arbeit „Polyrhythmic Walkabout“. Dabei werden PVC-Elemente, Edelstahl, Schrauben und Wolle zusammengebracht, mit den Korpusteilen zweier Konzertflügel und eines Kurzflügels. Auch die raumfüllende Skulptur „Tumbling Down The Rabbit Hole“ aus dem Jahr 2010, zusammengefügt aus 7 Türen, hinter denen sich immer wieder neue Abenteuer verbergen, zieht den Betrachter in seinen Bann.  Zu sehen ist die Ausstellung im Museum Lothar Fischer noch bis zum 16. Juni 2019.