Söder konnte nicht zur Heimatkonferenz ins Finanzamt Pfaffenhofen

Pfaffenhofen (intv) Wenn die Kinder am Urlaubsort kein WLAN Netz für ihre Smartphones finden,  können sie den Eltern ganz schön auf die Nerven gehen. Das weiß auch Staatssekretär Albert Füracker. Nicht nur deswegen will der Oberpfälzer mit dem Programm Bayern WLAN dafür sorgen, dass im Umkreis von Behörden jeder mit seinem Smartphone Daten aus dem Netz holen kann – oder auch die neuesten Urlaubsphotos hochladen. WLAN sei ein wichtiger Standortfaktor für Touristen, erklärt Füracker nach der Heimatkonferenz im Finanzamt Pfaffenhofen. Das gelte auch für das Altmühltal und die Hallertau als Urlaubsziele. Bürgermeister aus den Landkreisen Pfaffenhofen, Eichstätt, Neuburg- Schrobenhausen und Freising waren in das Finanzamt Pfaffenhofen gekommen, um sich über all das auszutauschen, was sie bewegt. Das ist in vielen Fällen das Geld. Deshalb ist Albert Füracker besonders stolz auf den kommunalen Finanzausgleich, der den Kommunen nach seine  Angaben mehr als 8 Milliarden Euro vom Freistaat beschert hat. Geldsorgen waren der Grund dafür, dass Markus Söder seine Teilnahme an der Konfernenz kurzfristig absagen musste. Der bayerische Finanzminister hatte mit Kollegen und dem Ministerpräsidenten die Asylkosten im künftigen Staatshaushaltsetat zu besprechen. Trotzdem wollte der Landtagsabgeordnete Karl Straub auf der Konferenz unterstreichen, dass sich die Bürgermeister in den Kommunen auch noch um viele andere Themen neben dem Asyl kümmern. Von der Straßenbeitragssatzung bis zum Wohnungsbau.