Sicherheitsbilanz 2015: Flüchtlinge und Kriminalität

Ingolstadt (intv) Ob sexuelle Belästigung, Körperverletzung oder Vergewaltigung – die Debatte um Flüchtlinge und Kriminalität wird oft von Vorturteilen und Gerüchten bestimmt, auch in Ingolstadt. Ein Thema, das auch bei der heutigen Sicherheitsbilanz des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord behandelt wurde.

Demnach sind in Ingolstadt gut neun Prozent aller Tatverdächtigen Asylbewerber. Für Peter Heigl, Leiter der Polizeiinspektion Ingolstadt, aber kein Grund zur Beunruhigung. Denn bei den Straftaten handelt es sich fast ausschließlich um kleinere Delikte wie etwa Ladendiebstähle.

Entgegen aller Behauptungent wurde heute noch einmal klar gestellt: In Zusammenhang mit Flüchtlingen und Kriminalität habe die Polizei keinen Maulkorb verpasst bekommen – ganz im Gegenteil: Die Beamten wollen auch hier Transparenz schaffen, um Gerüchten vorzubeugen.
Insgesamt wurden in Ingolstadt im vergangenen Jahr mehr als 12.000 Straftaten begangen, was einen Anstieg um fast zehn Prozent bedeutet.
Vor allem Betrugsfälle, wie etwa der sogenannte „Enkeltrick“ machen den Polizisten zu schaffen, auf dem Land sind die Wohnungseinbrüche angestiegen.
Zum Schluss noch eine nützliche Info, für alle, die Kriminalität aus dem Weg gehen wollen: Die sicherste Gemeinde in der Region ist Oberdolling im Landkreis Eichstätt.