Serienunfälle auf der A9

Ingolstadt (intv) Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst waren gestern auf der A9 in Richtung Süden im Dauereinsatz. Die Polizei verzeichnete aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens zahlreiche Unfälle. Es blieb bei meist Blechschäden, die beteiligten Personen kamen unverletzt oder mit leichten Blessuren davon.

Zwischen Ingolstadt -Süd und Manching sind um die Mittagszeit gleich acht Autos ineinander gekracht. Verletzt wurde bei diesem Serienunfall niemand. Acht Autos waren insgesamt beteiligt. Als Ursache für die Massenkarambolage nimmt die Polizei Unachtsamkeit bei hohem Verkehrsaufkommen an.

Laut Polizei hat es auch im Raum Ingolstadt mehrfach gekracht, sowie auf Höhe Baarer Weiher. Zwischen Lenting und Ingolstadt Nord hat sich ebenfalls ein Unfall ereignet.

Ein 70-Jähriger aus Berlin befuhr mit seinem BMW die A 9 in Fahrtrichtung München auf dem linken Fahrstreifen. Aufgrund des starken Reiseverkehrs staute sich kurz nach der Anschlussstelle Lenting der Verkehr. Der Berliner erkannte dies zu spät und fuhr auf den vorausfahrenden Mercedes einer 42-Jährigen aus München auf. Die jeweiligen Pkw-Lenker blieben unverletzt. Im Mercedes der 42-Jährigen aus München wurden zwei  Mitfahrerinnen  leicht verletzt. Der Gesamtschaden an den beiden Fahrzeuge beläuft sich auf etwa 11.000  Euro.

Die Polizei beziffert den Gesamtschaden an diesem unfallreichen Tag, insgesamt waren 22 Autos beteiligt, auf etwa 117.000 Euro.