Senioren als „Bufdis“

Ingolstadt (intv) Heidi Zimmermann ist 62 Jahre alt und seit Anfang November im Seniorenheim St. Pius angestellt. Sie hat sich für den Bundesfreiwilligendient entschieden, nachdem sie in Rente gegangen war. 28 Jahre lang war Heidi als Kellnerin tätig, hatte viel mit Menschen zu tun. Da lag es für die Seniorin auf der Hand, sich auch im Ruhestand weiter zu engagieren. Vier Stunden am Tag kümmert sie sich nun vor allem um demenzkranke Bewohner. Immer mehr Senioren entscheiden sich für den Bundefreiwilligendienst. Teamleiterin Christiane Hafner-Flierl sieht einen klaren Vorteil in den etwas reiferen Bufdis: „Ein 62-Jähriger hat viel mehr Lebenserfahrung und kann mit Rückschlägen oder Kränkungen besser umgehen. Auch wenn ein Heimbewohner aus dem Leben scheidet, verkraftet das ein ältere Mensch besser.“