Schwangere läuft beim Jubiläum mit: 24-Stunden-Lauf in Geisenfeld

Geisenfeld (intv) Zuerst schoss er in die Luft – und dann rannte er davon. Doch der zweite Bürgermeister von Geisenfeld hat nicht etwa eine Bank überfallen, sondern beim 24-Stunden-Lauf zwei Funktionen hintereinander übernommen. Die des Startschussschützens und danach die eines Läufers. Schließlich war er in der Vergangenheit immer auf der Strecke dabei, als aktives Mitglied im Skiclub. Wohl jeder Sportverein in Geisenfeld beteiligt sich Jahr für Jahr an der großen Veranstaltung. Seit 1999 laufen im September hunderte von Teilnehmern rund um die Uhr auf einer abgesperrten Strecke durch die Stadt. Wie sich die Teams  diese Aufgabe teilen, bleibt ihnen überlassen. Wichtig ist nur, dass immer ein Mitglied der angemeldeten Mannschaften auf der Strecke ist. Diesmal war auch das Gesundheitsamt dabei – und eine schwangere Mitarbeiterin der Behörde. Obwohl im siebten Monat, ist sie sich sicher, dass das Walken auf dem Parcours auch ihrem Nachwuchs gut tut. Bewegung ist auf jeden Fall die beste Prävention gegen Diabetes. Doch schwangere Frauen auf der Strecke hat auch die treibende Kraft hinter der Veranstaltung selten gesehen. Allerdings hat sich Gudrun Eberle von Anfang an darum bemüht, den 24-Stunden-Lauf für alle zu öffnen. Auch Menschen, die keine Spitzenleistungen abliefern, sollen hier Spaß haben können. Das alles für eine guten Zweck: Diesmal gehen Spenden an ein Waisenhaus in Afrika und an die Straßenambulanz von Bruder Martin in Ingolstadt.