Schwangere Asylbewerberin blutig geschlagen: Zwei Landsleute beteiligt, Frau selbst soll ausgeteilt haben

Ingolstadt (intv) Drei nigerianische Asylbewerber, eine 20-jährige Frau und zwei 19 und 23 Jahre alte Männer, gerieten aus bislang noch ungeklärter Ursache am Mittwochnachmittag (09. August) am Ingolstädter Omnibusbahnhof in Streit. In dessen Verlauf kam es neben verbalen Attacken auch zur körperlichen Auseinandersetzung.

Die schwangere junge Frau wurde im Anschluss mit blutiger Lippe, weinend und völlig aufgelöst bei der Wache der Polizei vorstellig. Dem Beamten gegenüber gab sie an, von einem der beiden Männer mit der mit der Faust ins Gesicht und vom anderen in den Bauch geschlagen worden zu sein. Aufgrund der Schwangerschaft wurde der Rettungsdienst verständigt und die werdende Mutter wurde zur Untersuchung insbesondere des ungeborenen Kindes ins Klinikum verbracht.

Die beiden jungen Männer wurden kurz darauf noch am ZOB von zwei Streifen angetroffen. Deren Personalien konnten festgestellt werden. Eine erste Auswertung der Überwachungskameras am ZOB lassen bislang erkennen, dass die Frau nicht nur Opfer war, sondern auch selbst auf ihre Landsleute losging. Da alle drei Beteiligten nur Englisch sprechen, werden die jeweiligen Vernehmung mit Dolmetscher klären, inwieweit eine oder mehrere Körperverletzungen im Raum stehen.

Quelle: Polizeiinspektion Ingolstadt