Schrobenhausen beteiligt sich an Bayerischer Klimawoche

Schrobenhausen (intv) Wie wirken sich Erneuerbare Energien auf die Stromversorgung und den Verbrauch einer ganzen Gemeinde aus? Das und vieles mehr lernten Schülerinnen der Maria-Ward-Realschule. Mithilfe des experimentellen Dorfmodells können Maßnahmen zur Energieeinsparung und ihre Konsequenzen für die gesamte Gemeinde simuliert werden. Denn gemeinsam lässt sich bekanntlich mehr bewegen. „Sie werden alle Gemeinderatsmitglieder und dürfen dann entscheiden, was sie in dem Dorf machen möchten. Die Maßnahmen wären beispielsweise regenerative Energien, Photovoltaik, Biogas, Windparks installieren. Diese Maßnahmen können sie dann beschließen und wir können das sofort simulieren und an einem Dashboard sehen, wie die Auswirkungen auf die Umwelt sind“, erklärt Herbert Fischer vom Bund Naturschutz Wartaweil.

Im Rahmen der Klimawoche des Staatsministeriums beteiligt sich die Stadt Schrobenhausen neben dem Energiespardorf mit einer Ausstellung des Bund Naturschutz. Vor seinem Amt als Bürgermeister war Karlheinz Stephan Klimaschutzbeauftragter der Staatsregierung. Auch die Stadt Schrobenhausen hat sich ehrgeizige Ziele gesteckt: „Wir wollen bis 2020 die Hälfte der Energie, die wir verbrauchen einsparen und die andere Hälfte soll dann regenerativ erzeugt werden. Es kommt nicht so sehr darauf an, ob 2020, 2025 oder 2030, wichtig ist das Bekenntnis dazu, dass sich etwas ändern muss“, betont Bürgermeister Karlheinz Stephan.

Impulse setzt auch die Ausstellung in der Schalterhalle der Sparkasse Aichach- Schrobenhausen. LED statt Energiesparlampe, Wärmeisolierung sowie energieeffizientes Waschen und Heizen. Als roter Faden dient dabei der Energie-Drei-Sprung. „Energie sparen, Energie effizient einsetzen, zum Beispiel eine neue Umweltpumpe in den Keller einbauen oder eine energiesparende Waschmaschine. Und als dritten Punkt die regenerativen Energien, denn Strom kann man auch erzeugen, ohne dass man Heizöl verbrennt“, so Brigitte Streber vom Bund Naturschutz Schrobenhausen.

Für den ein oder anderen Energietipp steht die Ausstellung in der Sparkasse Besuchern noch bis Ende des Monats offen.

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