„Schlicht und elegant“ – der Siegerentwurf für den Eichstätter Herzogsteg

Eichstätt (intv) „Zurückhaltend und doch selbstbewusst“ – so beschreibt Eichstätts Oberbürgermeister Andreas Steppberger den Siegentwurf für den Herzogsteg.
Unter sieben Wettbewerbsbeiträgen haben die beiden Münchner Büros „J2M“ und „Bergmeister Ingenieure“ mit ihrer Schlichtheit für das neue Brückenbauwerk überzeugt. Aus Beton und aus einem Stück. Vom Franz-Xaver-Platz kommend aufgeweitet hin zur engeren Pfahlgasse elegant tailliert. Neben Gestaltung und Verlauf mussten die Planer zwei Widersprüche in der Brücke vereinen.

„Barrierefreiheit und die Belange des Hochwasserschutz mussten im Einklang sein. Das haben nicht nur die Planer des Siegerentwurfes berücksichtigt, sondern alle Beiträge haben diese Anforderung erfüllt, somit konnten wir dann auf die Details schauen“, freut sich Oberbürgermeister Andreas Steppberger.

Beim 1. Preis, der mit 12.000 Euro dotiert ist, war aber dann alles in sich stimmig. Mit fünf bis fünfeinhalb Metern Breite wird die Brücke für Fußgänger und Radfahrer gleichermaßen passierbar sein. Die Zeit drängt mittlerweile, der Brückenneubau soll zeitgleich mit dem Hotelbau 2020 fertig sein.
Alle Entwürfe sind noch bis zum 10. Februar in der ehemaligen Johanniskirche ausgestellt.