Rücklagen sichern städtischen Haushalt in Ingolstadt

Ingolstadt (intv) Die Situation ist schlimm und dann doch nicht so schlimm – absehbar wird auch in Ingolstadt die VW-Krise zu spüren sein. Denn die Aufwendungen für Rückrufaktionen und juristische Auseinandersetzungen gehen ins Geld und schmälern die Gewinne. Das heißt die Gewerbesteuer, die VW für seine Tochter Audi nach Ingolstadt überweist wird sich nächstes Jahr fast halbieren, Mit 68, 5 Millionen rechnet Finanzbürgermeister Albert Wittmann. Kein Grund zur Panik. Die Kasse mit Rücklagen ist mit 250 Millionen Euro prall gefüllt. So helfen 172 Millionen das laufende Investitionsprogramm der Stadt auch 2016 durchzuführen. Im heutigen Finanzausschuss signalisierten Vertreter von SPD und FDP Unterstützung. Erfreulich die Entwicklung der Einnahmen aus der Einkommenssteuer. Die steigen im nächsten Jahr um etwa 10 auf über 80 Millionen Euro. Sollte die VW-Krise Audi verschonen, wird diese Entwicklung wohl anhalten. Nach Schätzungen von Arbeitsmarktexperten wird sich an der Beschäftigungssituation bei Audi voraussichtlich nicht ändern.