„Rote 11“: Visionen der Linkspartei für Ingolstadt

Ingolstadt (intv) Am Montag hat DIE LINKE ihr Wahlprogramm, „Die Roten 11“ vorgestellt. Geht es nach dem Willen der Partei soll Ingolstadt zu einer „lebenswerten und gerechten Stadt“ werden. Das Programm zielt vor allem auf soziale Kompetenz und bürgerliches Engagement ab.

Bei Projekten wie dem Kongresshotel soll zukünftig die bürgerliche Meinung eine größere Rolle spielen. Insgesamt soll, so die Vision der Linken,  die Umgestaltung der Stadt durch die Bürger passieren. Ein neuer Rathausplatz, eine Theresienstraße ohne Parkplätze und mehr Platz für Künstler stehen im Fokus. Dabei ist politische Transparenz wichtig. Das Rathaus soll offener werden, was unter anderem durch Live-Übertragungen aus dem Stadtrat erreicht werden kann oder durch Zugang zu Protokollen und Dokumenten.

Auch die Kernthemen des Kommunalwahlkampfs 2014 tauchen im Programm auf. Beim Stichwort Wohnungsnot fordert DIE LINKE eine Quote pro Baugebiet für mietpreisgebundene Wohnungen sowie einen ökologischen Mietspiegel. Das Problem Verkehr soll durch eine Ausweitung des öffentlichen Nahverkehrs gelöst werden. Ein Drittel des Individualverkehrs soll auf Bus, Bahn und eine neue Innenstadttram umgelenkt werden. In Umweltfragen besteht DIE LINKE darauf, dass die Stadtwerke zurück zur Stadt kommen, um die Energiekosten wieder in den Griff zu bekommen.

Soziales bedient das Wahlprogramm vor allem bei Fragen rund um Ar

beit und Ausbildungen. So möchte die Partei gerne sogenannte Familienschichten für Auszubildende mit Kindern einführen.