Rettung für die Fische im Dollnsteiner Weiher

Dollnstein (intv) Im Dollnsteiner Fischweiher herrscht Sauerstoffmangel. Die Fische können ohne fremde Hilfe nicht überleben. Schon seit Jahren macht dieses Problem dem Dollensteiner Angelverein Sorgen. Jetzt wurde der Weiher abgepumpt und die Fische gerettet.

Der Dollnsteiner Weiher ist zu flach und zu verschlammt. Immer wieder ist es zu Sauerstoffmangel gekommen. In den vergangenen drei Tagen wurde hier Tag und Nacht geschuftet. Das war dringend notwendig, sonst wären Hunderte Fische gestorben.  Bis zu 40 ehrenamtliche Helfer haben die Fische gefangen und die heimischen Arten in die Altmühl gebracht. Für alle anderen Arten wird es komplizierter. Der schwerste Fisch, der bisher gerettet wurde, hat 32 Kilo auf die Waage gebracht.
20 große Fische konnten nicht mehr gerettet werden. Das sind wenige angesichts der ungünstigen Jahreszeit für eine solche Aktion. Das Wasser ist viel zu warm.

Laut dem zweiten Bürgermeister Dollensteins Wolfgang Beck entscheidet die Gemeinde in naher Zukunft zusammen mit den verschiedenen Fachbehörden, wie es mit dem Weiher weiter geht.

Noch stehen alle Möglichkeiten offen.