Republikaner läuten Wahlkampf ein

Ingolstadt (intv) Die Republikaner haben Ende Januar als letzte Partei eine eigene Liste für die Kommunalwahlen in Ingolstadt aufgestellt. Und das nur vier Wochen, nachdem der bisherige Vorsitzende, Peter Schecklmann, sein Amt niedergelegt hatte. Als Grund nannte Schecklmann Unstimmigkeiten mit Stadtrat Ulrich Bannert. Während Bannert 2008 als OB-Kandidat angetreten war, hat er diesmal lange Zeit offen gelassen, ob er überhaupt wieder auf der Liste antreten wird. Viele Querelen, von denen am Wochenende allerdings nicht mehr viel zu spüren war. Zum Wahlkampfauftakt haben Ulrich Bannert und seine Republikaner ihre Ziele für die Kommunalwahl präsentiert. Bannert möchte mit drei Stadträten ins Gremium einziehen. Außerdem setzt sich die Partei – wie auch die Freien Wähler und die Liberalen – für eine vierte Donauquerung ein. Bannert betonte, dass der Antrag für die Querung bereits im Jahr 1999 von den Republikanern gestellt wurde. Weitere Wahlkampfthemen der Partei sind die Unterstützung der Sportvereine sowie des Tierschutzvereins in Ingolstadt, bezahlbare Wohnungen und der Islam und seine Folgen für die christliche Bevölkerung.