„Reiderweiberhias“ im Schrobenhausener Land

Schrobenhausen (intv) Naturtalent, Schriftstellerin und heimatverbundene Niederbayerin: Das war Emerenz Meier. Geboren Ende des 19. Jahrhunderts, später ausgewandert nach Amerika – und jetzt wieder zurück in Bayern: Denn ein Volksmusik-Trio hat das Leben der Volksdichterin in seinem aktuellen Programm aufgegriffen. Derzeit sind „Reiderweiberhias“ unterwegs im Schrobenhausener Land.

Die Schwestern Rita Brunner und Irene Bock stammen vom so genannten Reiderweiberhof in Kienhöfe, einem heutigen Ortsteil von Pfaffenhofen. Dort wuchsen die beiden Kinder in ländlicher Umgebung und weitestgehend ohne Einschränkungen auf. „Die Freiheit, das Herumrennen und Barfußlaufen im Wald oder auf den Feldern – das würde ich heutzutage jedem Kind wünschen“, sagt Irene Bock. Parallelen scheint es da zur niederbayerischen Volksdichterin Emerenz Meier zu geben. Deshalb haben die drei ihr Programm auch „Des freien Waldes freies Kind“ genannt – angelehnt an einen Text der Schriftstellerin.

Rita Brunner ist heute Musiklehrerin am Gymnasium Schrobenhausen, hat Violine studiert und lässt das Instrument darum auch ins aktuelle Reiderweiberhias-Programm einfließen. Andreas Wenger, ein waschechter Schrobenhausener, rundet das Ganze mit seinem Akkordeon ab.

Am 18. November gastieren Reiderweiberhias um 20 Uhr im Pfarrsaal Mühlried. Karten gibt es im Vorverkauf im Mühlrieder Pfarrbüro, die Anzahl ist jedoch auf 100 begrenzt. Musikalische Eindrücke sehen Sie am 21. Oktober im Studio Schrobenhausener Land.