Rauschgiftkonsum in der Region: Polizei erhöht Verfolgungsdruck

Ingolstadt (intv) Am Montagabend wurden in Los Angeles die Emmys vergeben. Die Erfogsserie „Breaking Bad“ erhielt gleich mehrere Auszeichnungen, unter anderem den Emmy als beste Drama-Serie. In der Sendung geht es um einen krebskranken Chemielehrer, der, um seine Familie zu versorgen, anfängt Crystal Meth herzustellen. Spätestens seit der Serie ist die Droge „Crystal Meth“ in aller Munde. Neu ist das Rauschmittel jedoch nicht, es wurde bereits im Krieg den Soldaten verabreicht. Aber die Wirkung auf den Körper ist fatal. Innerhalb kürzester Zeit beschädigt die Droge die Nervenzellen. Und sie macht sehr schnell abhängig. Rund 50 Fälle im Zusammenhang mit Crystal Meth gab es in Ingolstadt im Jahr 2013. In diesem Jahr sind es schon jetzt bereits ca. 40 Fälle.

Stefan Hagen, Leiter des Kommissariats für Rauschgiftkriminalität in Ingolstadt weiß, dass er und seine Männer den Drogenhandel in der Region nicht komplett unterbinden können. Aber sie können es Dealern und Käufern durch den Ermittlungsdruck um einiges schwerer machen. So wurden 2013 in der Region rund 1.400 Drogendelikte aufgedeckt. Ein Plus von 13,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

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