Ramadama im Herbst

Ingolstadt (intv) Jedes Jahr im April rufen die Ingolstädter Kommunalbetriebe zum Ramadama auf, dem Frühjahrsputz für die Natur. Mit Handschuhen und Zangen bewaffnet beteiligten sich über 3.500 freiwillige Helfer an der Aufräumaktion. Doch auch im Herbst wird noch fleißig sauber gemacht. Mit der Veranstaltung „Ramadama im Auwald“ zog jetzt der Bund Naturschutz mit Freiwilligen los, um der Natur etwas Gutes zu tun. Dabei haben sich die Helferinnen und Helfer vorgenommen, dass sie an den Plätzen aufräumen, an denen die Schulklassen, Vereine und alle anderen Helfer im Frühjahr nicht waren. So starteten die Naturfreunde bei der Autobahnbrücke im nordöstlichen Bezirk der Stadt und arbeiteten sich entlang der Donau voran. Zum vierten Mal nimmt der Bund für Naturschutz dieses Jahr teil. Hierbei greifen nicht nur die Erwachsenen zur Mülltüte, auch die Kleinsten versuchen, die Umwelt etwas zu entlasten. Charlotte (10) liegen dabei ganz besonders die Tiere am Herzen. Neben Matratzen und Fahrrädern finden die Helfer vor allem Plastikmüll. Besonders der ist ein Problem, denn es dauert beispielsweise über 80 Jahre, bis eine Chipstüte verrottet ist.

Sobald der Schnee geschmolzen ist und die Temperaturen es wieder zulassen, machen sich wieder Hunderte Freiwillige an die Arbeit und entmüllen die Natur. Die nächsten Ramadama-Aktionen beginnen voraussichtlich wieder im Frühjahr 2019.