Quasi beschlossen: Entscheidung beim Dallwigk-Anbau

Ingolstadt (intv) Die Ideen für die Sanierung des Kavalier Dallwigk und den geplanten Anbau nehmen langsam Gestalt an. Gestern Abend, den 22.10.2018, haben sich Ingolstädter Stadträte und Experten des Planungsausschusses, Finanzausschusses und des Aufsichtsrats der INKOBAU-Gesellschaft für eine Version der Architektenvorschläge entschieden.

Für Oberbürgermeister Christian Lösel (CSU) ist klar: „Die Bauwerke sollen allen Bürgern nutzen. Zum einen mit einem Cafe mit Ausblick über die Donau. Zudem sollen die Dächer der beiden Objekte frei zugänglich sein. Darüber hinaus wollen wir dass der Wasserturm als Aussichtsplattform für die Bürger und Bürgerinnen erhalten bleibt und dass auf dem gesamten Areal, sowohl auf der Aussichtsplattform, im Cafe, als auch auf den Dächern, öffentliche Veranstaltungen, kulturelle Veranstaltungen, vielleicht auch eine Kleinkunstdarbietung oder ein Konzert, stattfinden können.“

Auch wichtig für Lösel: Die Schließung des Glassis, dem Grüngürtel der Stadt, der bisher durch die alten industriellen Bauten unterbrochen war. Auch wenn sich alle Gremien gestern über diesen Entwurf der Architekturbüros nahezu einig waren – der Beschluss im Stadtrat steht noch aus. „Aber da gestern die großen Ausschüsse und der Aufsichtsrat der INKO-Bau getagt haben und in dem etwa zweidrittel der gesamten Stadträte ja drin sitzen, und diese Beschlüsse mit 95 Prozentiger Mehrheit auch geschlossen worden sind, dürfte ich oder man erwarten, dass es im Stadtrat am 25.10. keine Probleme geben wird.“, so Lösel.

In dem Komplex sollen bis 2020 das digitale Gründerzentrum brigk sowie Abteilungen der THI und das Fraunhofer Institut einziehen. Das 40 Millionen Projekt wird vom Freistaat Bayern gefördert.