Promotionsrecht light

Ingolstadt (intv) Bislang war es ein Privileg der bayerischen Universitäten. Doch die Zeiten ändern sich. Nach diversen Anläufen ist jetzt auch den Hochschulen für angewandte Wissenschaften der Weg zur eigenen Promotion geebnet. „Verbundpromotion“ heißt der Kompromiss, der in Sachen Promotionsrecht Unis und Fachhochschulen auf Augenhöhe bringt. Ein Etappensieg heißt es an der Technischen Hochschule Ingolstadt, der „Dr. THI“ wird dort seit langem herbeigesehnt. Denn bislang musste jeder angehende Doktorand eine Partner-Uni suchen, wo er die maßgeblichen Leistungsnachweise zu erbringen hatte. Das bedeutete meist einen organisatorischen und finanziellen Aufwand, vor allem wenn die Partner-Uni im Ausland war.  Das ist – so der Bayerische Landtag zustimmt – ab 2016 vorbei und der Promotionsprozess findet ausschließlich im Freistaat statt.