Pollenalarm: Wie Sie die Allergie in den Griff bekommem

Ingolstadt (intv) Brennende Augen, eine juckende Nase und jede Menge Niesanfälle – während viele den Frühling draußen in vollen Zügen genießen, quälen sich Allergiker durch den Tag und hoffen, dass der Pollenflug bald vorbei ist. Weil das Wetter in den vergangenen Wochen so schön war, haben viele Pflanzen gleichzeitig zu blühen begonnen. Das sieht zwar schön aus, für Allergiker ist das Blütenmeer allerdings der reinste Albtraum. Das weiß auch Dr. Alexander Groh, der in den vergangenen Wochen besonders viele Allergie-Patienten behandelt hat: „Im Moment sind es die Birkenpollen, die wir sehr stark merken, neben dem Saharastaub, der auch Probleme in den Nasenschleimhäuten verursachen kann“, so Groh. Bei leichten Beschwerden, die nur kurzzeitig anhalten, empfiehlt Dr. Groh Augentropfen, Nasensprays oder Tabletten. Für Allergiker, die über Monate Probleme haben, wäre eine sogenannte „Hyposensibilisierung“ sinnvoll. Dabei versucht der Arzt, seine Patienten an das Allergen zu gewöhnen. Dem Patient wird ein Stoff gespritzt, gegen den er allergisch ist. Die Dosis wird über Wochen gesteigert, bis eine Höchstdosis erreicht ist. Eine aufwendige Methode, die sich für Allergiker aber definitiv lohnt. Denn die Erfolgsquote der Hyposensiblisierung liegt bei mehr als 90 Prozent.

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