Piratenpartei: Mehr Privatsphäre im Netz

Ingolstadt (intv) Angesichts der derzeitigen Spionageaffäre rund um den US-Geheimdienst überlegen manche zweimal, was sie in ihre E-mail schreiben und was nicht. Abgefangene Daten, ständige Überwachung. Netzsicherheit – ebenso ein beliebtes Wahlkampfthema bei einigen Parteien. Im Rahmen des internationalen Tages der Privatsphäre rufen die Piraten zu mehr Freiheit im Netz auf. Sie sprechen sich entschieden gegen Vorratsdatenspeicherung und Bestandsdatenauskunft aus. Vor allem facebook-Nutzern rät Landtagskandidat Gerd Fleischer zur Vorsicht. Sein Tipp:  „Sie sollten nichts posten, was Sie nicht auf Ihre Hauswand schreiben würden.“ Das Bewusstsein der Bürger müsse geschärft werden, sich gegen Eingriffe in ihre Privatsphäre zu wehren. Deshalb lehnt die Partei auch strikt Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen ab.

Eine Information musste jedoch nicht im Geheimen abgefangen werden: die Piraten wollen bei der Kommunalwahl 2014 mit einer eigenen Liste antreten.