Photovoltaik-Anlagen schonen weiterhin Geldbeutel und Umwelt

Ingolstadt (intv) Den Strom auf dem eigenen Dach erzeugen  und  einen Teil ins öffentliche Netz einspeisen – bei zuletzt 12,86 Cent Vergütung pro Kilowattstunde ein lukratives Geschäft. Immer mehr Häuslebauer nutzten ihre Chance, immer größer wurden die Flächen, immer höher der Anteil am Stromangebot. Doch seit der Novellierung des Erneuerbaren-Energie-Gesetz im vergangenen Sommer wendet sich das Blatt. Statt sieben lag im vergangenen Jahr der Flächenzuwachs  in Deutschland nur bei zwei Gigawatt Leistung. Dabei bleibt die Investition weiterhin attraktiv, sagt Hubert Stockmeier, Geschäftsführer der Stadtwerke Netze, sind doch die Anschaffungskosten für eine Aufdachanlage in sieben Jahren um etwa 60 Prozent gesunken. Intelligent eingesetzt  liegt die Kostenersparnis durch den Eigenverbrauch höher als der Verlust durch die gesunkene Einspeisungsvergütung. Gut lachen haben dabei die Besitzer von Altanlagen, die haben Bestandsschutz, ihre Einspeisungsvergütung ist insgesamt 20 Jahre lang garantiert.