Pendlerstatistik der Region

Ingolstadt (intv) Die Zahl hat es in sich: Täglich pendeln etwa 74 000 Menschen in der Region zu ihrem Arbeitsplatz. Jeweils die Hälfte gelten nach der Pendler-Statistik der Arbeitsagentur Ingolstadt als Einpendler und Auspendler. Einen Einpendlerüberhang hat natürlich die Stadt Ingolstadt mit den überaus attraktiven Arbeitsplätzen in der Automobilindustrie. Hier leben etwa 53 000 Beschäftigte, tatsächlich aber gibt es über 90 000 Arbeitsplätze. Somit fahren täglich etwa 37 000 Menschen nach Ingolstadt zum arbeiten.

Die umliegenden Landkreise dagegen zeigen statistisch mehr Beschäftigte mit Wohnsitz vor Ort als die tatsächlichen Beschäftigungsverhältnisse in den Landkreisgrenzen. So arbeiten etwa 22 000 Menschen aus dem Landkreis Eichstätt in Ingolstadt, weitere 9 500 kommen aus dem Landkreis Pfaffenhofen. Von dort aus fahren täglich auch rund 9 600 Menschen nach München.

Die Infrastruktur in Pfaffenhofen ist gut, mittelfristig aber könnten weitere qualitativ hochwertige Jobs nicht schaden um den Auspendlerüberhang aufzufangen, so der Pressesprecher der Arbeitsagentur Ingolstadt Peter Kundiger.

Die längsten Wege übrigens bewältigen die Pendler aus dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen. Hier sind vor allem München, Ingolstadt und Freising das Ziel.

Absehbar wird das Jobangebot in der Region steigen, aktuell sind es 4 100 pro Jahr. Wenn man die Zahlen der Pendlerstatisk heranzieht werden wohl etwa 60 Prozent davon in Ingolstadt entstehen.