Parteien blicken optimistisch auf Stadtratswahl

Schrobenhausen (intv) Nicht nur der heutige politische Aschermittwoch lässt viele Politiker zur Hochform auflaufen; gleichzeitig erreicht der Kommunalwahlkampf in diesen Tagen seinen Höhepunkt. In Schrobenhausen kann Bürgermeister Karlheinz Stephan (CSU) dem 16. März relativ gelassen entgegensehen: Erst im Jahr 2020 stehen hier wieder Bürgermeisterwahlen an. Unterdessen wollen sechs Parteien die 24 Stadtratssitze erobern. Wir stellen Ihnen hier die Eckpunkte der Wahlprogramme vor.

CSU:
Bisher mit 10 Sitzen vertreten, planen die Christsozialen für die kommende Periode mit mindestens 12 Mandaten. Zu den wichtigsten Zielen gehören langfristige Investitionen in die Zukunft der Stadt. „Wir müssen weg von den 16.000 Einwohnern, hin zu 18- bis 20.000“, sagt Ortsverbandsvorsitzender Josef Soier. Dazu sei Straßenausbau ebenso nötig wie die Ausweisung von Gewerbegebieten oder Wohnraum für Familien. Die Liste umfasst 20 Männer und 4 Frauen im Alter von 28 bis 67 Jahren. Spitzenkandidaten sind Inge Eberle, Bastian Fuchs, Gerhard Winter und Josef Soier selbst.
http://csu-schrobenhausen.de

SPD:
Mindestens 5 Sitze und damit einen mehr als bisher wollen die Sozialdemokraten besetzen. Da Listenführer Peter Mießl zugleich Umweltreferent des aktuellen Stadtrates ist, steht das Thema Energiewende bei der Partei ganz oben. Anton Bayerstorfer (Listenplatz 3) tritt für den Hochwasserschutz ein, Stefanie Buchner-Joppich (4) will sich für eine Ausweitung des sozialen Wohnungsbaus einsetzen. Fast die Hälfte der SPD-Kandidaten ist weiblich.
http://spdsob.de

FW:
Auch die Freien Wähler wollen ihre Stadtratsmandate von 4 auf 5 erhöhen. Neben den bisherigen Stadträten Werner Lemal, Rudi Koppold und Günther Schalk ist auch Ortsvorsitzender Hans Reisner unter den Spitzenkandidaten. „Mit der Innenstadt muss unbedingt etwas geschehen, auch das Thema Stadthalle werden wir anschieben“, so Reisner. Er will sich zudem für eine zügige Umsetzung des Neubauprojekts Grundschule Mühlried einsetzen. Auf der FW-Liste befinden sich diesmal nur 3 Kandidatinnen.
http://www.fw-schrobenhausen.de

ProSOB:
Die Vereinigung ist seit 2002 im Stadtrat vertreten, zuletzt mit 3 Sitzen. Diese Präsenz will man halten, so Schriftführer Ulrich Hueber. Die Spitzenkandidaten Jakob Mahl, Georg Berger und Christian Spreitzer treten für realitätsnahe Finanzplanung ein und wollen bei der Umgestaltung der Innenstadt eine klare Abtrennung von Fußgänger- und Autoverkehr erreichen. Die Liste besteht aus 4 Frauen und 20 Männern.
http://www.prosob.de

BVS:
Mit Franz Mühlpointner und Georg Baierl stellte die Bürgervereinigung Sandizell in der letzten Periode zwei Stadträte, generell sind die Sandizeller bereits seit 18 Jahren im Gremium vertreten. Neben Belangen des Stadtteils stehen auch wichtige Prozesse der Schrobenhausener Innenstadt auf der Agenda der BVS. Vorsitzender Gerhard Berger: „Wir sind für eine Verkehrsberuhigung.“ Von den 24 Kandidaten sind 3 weiblich.
http://www.bvs-sandizell.de

DU:
Den größten relativen Wahlerfolg erhoffen sich Die Unabhängigen, die von einem Mandat auf drei hochschnellen wollen. Zu den Spitzenkandidaten gehören neben dem bisherigen Stadtrat Josef Dietenhauser auch Gerhard Beck, Günther Reil und Klaus Toll, der bei den Bezirkstagswahlen 2013 für die Piratenpartei kandidiert hatte. „Rathaus und Stadthalle sind heiße Themen“, sagt Vorsitzender Ludwig Roßkopf, „die wollen wir in einem Aufwasch lösen“. Die Liste umfasst 6 Frauen und 18 Männer im Alter von 28 bis 74 Jahren.
http://du-2014.de

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