Osram plant Stellenabbau am Standort Eichstätt

Eichstätt (intv) Hoffen und Bangen bei den Mitarbeitern von Osram. Insgesamt 7.800 Stellen stehen bundesweit zur Disposition – Folge einer weitreichenden Umstrukturierung des Unternehmens. Wie viele Stellen beim Osram-Werk in Eichstätt betroffen sind, ist noch offen, denn an sich ist das Werk ausgelastet, mehr noch: „Es wurde massiv in eine neue Produktionsstätte zur Herstellung von LED-Lampen investiert“, weiß der zuständige Gewerkschaftssekretär Bernhard Stiedl von der IG Metall Ingolstadt.

Außerdem wird das EU-Herstellungsverbot von herkömmlichen Halogenlampen um einige Jahre verschoben, das heißt es ist genug Zeit neue Halogentechnologien zu entwickeln, die den EU-Standards entsprechen. „Eichstätt wäre dann als Herstellungsort prädestiniert“, so Stiedl. Gerade jetzt die dazu notwendigen Jobs auf den Prüfstand zu stellen, sei nicht nachvollziehbar. Das, so der Gewerkschafter, ist wohl dem Interesse der Investoren geschuldet, denn Osram ist seit einem Jahr börsennotiert.

Das KnowHow der etwa 700 Mitarbeiter halten und die Potentiale des Werks den Anforderungen des Marktes anpassen, so stellt sich Oberbürgermeister Andreas Steppberger die Zukunftsperspektive vor.

Schon morgen fällt eine Vorentscheidung , dann will die Osram-Geschäftsleitung konkrete Zahlen vorlegen, dann wird sich zeigen ob und gegebenenfals wie viele Stellen am Standort Eichstätt wegfallen.