Obduktionsergebnis liegt vor: Massive Gewaltanwendung

Reichertshofen (intv) Die Obduktionsergebnisse des 51-jährigen Reichertshofeners liegen vor und bestätigen die ersten Festellungen eines Rechtsmediziners am Tatort tags zuvor. Nach eingehender Untersuchung des Leichnams am Institut für Rechtsmedizin in München starb der 51-Jährige durch massive Gewaltanwendung im Bereich Kopf und Oberkörper. Im Haftbefehl soll etwas von Fußtritten gegen Kopf und Körper stehen.

Im Haftbefehl soll die Rede von Fußtritten gegen Kopf und Körper des Opfers sein. „Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass ein Dritter beteiligt gewesen sein könnte“, sagte Polizeisprecher Peter Grießer gestern.Reichertshofen: Tatverdächtige im Fall des getöteten Reichertshofeners schweigt – 39-jährige Ingolstädterin sitzt in U-Haft – Lesen Sie mehr auf:
http://www.donaukurier.de/lokales/ingolstadt/Reichertshofen-Fusstritte-als-moegliche-Todesursache;art599,2915318#plx1940476876

Der  51-Jährige war am Mittwoch tödlich verletzt in seiner Reichertshofener Wohnung aufgefunden worden. Eine 39-jährige Tatverdächtige wurde daraufhin festgenommen, sie verweigert jedoch die Ausssage. Es besteht der dringende Verdacht, dass sie das Opfer am frühen Mittwochmorgen getötet hat.

Die Staatsanwaltschaft Ingolstadt stellte deshalb Antrag auf Haftbefehl wegen Totschlags gegen die 39-Jährige. Die Tatverdächtige wurde am Donnerstagnachmittag dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser ordnete die Untersuchungshaft an. Die Frau sitzt in der JVA Stadelheim.

 

Fußtritte als mögliche TodesursacheReichertshofen (DK) Nach dem gewaltsamen Tod eines 51-jährigen Reichertshofeners ist gestern Nachmittag in München Haftbefehl gegen die mutmaßliche Täterin ergangen. Die 39 Jahre alte Ingolstädterin sitzt in der JVA Stadelheim in U-Haft. Auf Anraten ihres Verteidigers Rainer Maria Rehm machte die Beschuldigte vorerst keine Angaben mehr zur Sache.

Polizisten hatten die Leiche entdeckt, nachdem die Frau am Mittwochnachmittag in einer Sozialeinrichtung im Nordwestviertel von einem Streit in der Wohnung des Mannes berichtet und erklärt hatte, dass er tot sei. Die 39-Jährige hatte offenbar die Nacht im Haus des späteren Opfers verbracht. Dem Vernehmen nach soll die Ingolstädterin ausgesagt haben, von dem 51-Jährigen bedrängt worden zu sein, wogegen sie sich wehrte. Was danach geschah, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen. Laut Obduktionsbericht starb der Reichertshofener durch „massive Gewalteinwirkung“. Im Haftbefehl soll die Rede von Fußtritten gegen Kopf und Körper des Opfers sein. „Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass ein Dritter beteiligt gewesen sein könnte“, sagte Polizeisprecher Peter Grießer gestern.
Reichertshofen: Fußtritte als mögliche Todesursache
In der Mansardenwohnung dieses Reichertshofener Hauses kam ein 51-Jähriger am Mittwoch gewaltsam ums Leben. Die Umstände seines Todes sind noch immer nicht genau geklärt – Foto: Richter

Die Beschuldigte ist offenbar eine gebildete Frau. Bekannten hatte sie erzählt, Kunstgeschichte studiert zu haben. Sie kämpfte jedoch seit einiger Zeit mit Suchtproblemen und wurde zuletzt in der Psychiatrie des Klinikums behandelt; gestern sollte sie entlassen werden, doch es kam bekanntlich anders. In Polizeiberichten finden sich in der Vergangenheit wiederholt Einsätze, weil die Frau betrunken Schwierigkeiten gemacht haben soll. Als Beamte sie am Mittwoch nach dem gewaltsamen Tod des 51-Jährigen festnahmen, war sie laut Polizei ebenfalls stark alkoholisiert.

Die Beschuldigte war einen Tag zuvor schon einmal völlig verzweifelt in der Sozialeinrichtung erschienen, weil sie dringend eine Wohnung suchte. Da sie gut aussieht, habe sie immer wieder Einladungen von Männern bekommen, bei ihnen zu übernachten, sagen Bekannte der Frau. Vermutlich mit dem Hintergedanken, mit sexuellen Diensten dafür zu bezahlen, da sei sie wohl oft ausgenutzt worden. „Sie hat es deshalb nicht ausstehen können, wenn man sie berührt, da hat sie sehr heftig reagiert und einen sofort weggestoßen, selbst wenn es eine harmlose Geste war“, sagt jemand, der sie näher kennt. Gut vorstellbar also, dass die Situation eskalierte, weil der Reichertshofener sie in der fraglichen Nacht möglicherweise bedrängt hatte. Opfer und Beschuldigte hatten sich dem Vernehmen nach im Klinikum kennengelernt.

Die 39-Jährige soll sich zuletzt in einem seelisch äußerst instabilen Zustand befunden haben. Zeugen berichten, dass sie vorigen Freitag im Nordwestviertel herumgeschrien und darüber geklagt haben soll, dass die ganze Welt gegen sie sei. Ihr Anwalt Rainer Maria Rehm sieht deshalb noch viele Fragezeichen in dem Verfahren. „Der Tatablauf steht für mich längst noch nicht definitiv fest. Außerdem stellt sich wegen der psychischen Probleme die Frage der Schuldfähigkeit.“ Ob seine Mandantin weitere Angaben macht, will Rehm erst nach dem Aktenstudium entscheiden.

Reichertshofen: Tatverdächtige im Fall des getöteten Reichertshofeners schweigt – 39-jährige Ingolstädterin sitzt in U-Haft – Lesen Sie mehr auf:
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Fußtritte als mögliche TodesursacheReichertshofen (DK) Nach dem gewaltsamen Tod eines 51-jährigen Reichertshofeners ist gestern Nachmittag in München Haftbefehl gegen die mutmaßliche Täterin ergangen. Die 39 Jahre alte Ingolstädterin sitzt in der JVA Stadelheim in U-Haft. Auf Anraten ihres Verteidigers Rainer Maria Rehm machte die Beschuldigte vorerst keine Angaben mehr zur Sache.

Polizisten hatten die Leiche entdeckt, nachdem die Frau am Mittwochnachmittag in einer Sozialeinrichtung im Nordwestviertel von einem Streit in der Wohnung des Mannes berichtet und erklärt hatte, dass er tot sei. Die 39-Jährige hatte offenbar die Nacht im Haus des späteren Opfers verbracht. Dem Vernehmen nach soll die Ingolstädterin ausgesagt haben, von dem 51-Jährigen bedrängt worden zu sein, wogegen sie sich wehrte. Was danach geschah, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen. Laut Obduktionsbericht starb der Reichertshofener durch „massive Gewalteinwirkung“. Im Haftbefehl soll die Rede von Fußtritten gegen Kopf und Körper des Opfers sein. „Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass ein Dritter beteiligt gewesen sein könnte“, sagte Polizeisprecher Peter Grießer gestern.
Reichertshofen: Fußtritte als mögliche Todesursache
In der Mansardenwohnung dieses Reichertshofener Hauses kam ein 51-Jähriger am Mittwoch gewaltsam ums Leben. Die Umstände seines Todes sind noch immer nicht genau geklärt – Foto: Richter

Die Beschuldigte ist offenbar eine gebildete Frau. Bekannten hatte sie erzählt, Kunstgeschichte studiert zu haben. Sie kämpfte jedoch seit einiger Zeit mit Suchtproblemen und wurde zuletzt in der Psychiatrie des Klinikums behandelt; gestern sollte sie entlassen werden, doch es kam bekanntlich anders. In Polizeiberichten finden sich in der Vergangenheit wiederholt Einsätze, weil die Frau betrunken Schwierigkeiten gemacht haben soll. Als Beamte sie am Mittwoch nach dem gewaltsamen Tod des 51-Jährigen festnahmen, war sie laut Polizei ebenfalls stark alkoholisiert.

Die Beschuldigte war einen Tag zuvor schon einmal völlig verzweifelt in der Sozialeinrichtung erschienen, weil sie dringend eine Wohnung suchte. Da sie gut aussieht, habe sie immer wieder Einladungen von Männern bekommen, bei ihnen zu übernachten, sagen Bekannte der Frau. Vermutlich mit dem Hintergedanken, mit sexuellen Diensten dafür zu bezahlen, da sei sie wohl oft ausgenutzt worden. „Sie hat es deshalb nicht ausstehen können, wenn man sie berührt, da hat sie sehr heftig reagiert und einen sofort weggestoßen, selbst wenn es eine harmlose Geste war“, sagt jemand, der sie näher kennt. Gut vorstellbar also, dass die Situation eskalierte, weil der Reichertshofener sie in der fraglichen Nacht möglicherweise bedrängt hatte. Opfer und Beschuldigte hatten sich dem Vernehmen nach im Klinikum kennengelernt.

Die 39-Jährige soll sich zuletzt in einem seelisch äußerst instabilen Zustand befunden haben. Zeugen berichten, dass sie vorigen Freitag im Nordwestviertel herumgeschrien und darüber geklagt haben soll, dass die ganze Welt gegen sie sei. Ihr Anwalt Rainer Maria Rehm sieht deshalb noch viele Fragezeichen in dem Verfahren. „Der Tatablauf steht für mich längst noch nicht definitiv fest. Außerdem stellt sich wegen der psychischen Probleme die Frage der Schuldfähigkeit.“ Ob seine Mandantin weitere Angaben macht, will Rehm erst nach dem Aktenstudium entscheiden.

Reichertshofen: Tatverdächtige im Fall des getöteten Reichertshofeners schweigt – 39-jährige Ingolstädterin sitzt in U-Haft – Lesen Sie mehr auf:
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