Notbremse nach Zinsmehrkosten – IFG-Verwaltungsrat beschließt Verkauf der Schweizer Baudarlehen

Ingolstadt(intv) – Die Konditionen vergleichen, vor allem auf Zinsen und deren Laufzeiten achten, das macht jeder vernünftige Bauherr in spe. In den 90er Jahren war es durchaus üblich auch Angebote aus dem Ausland einzuholen. Gängige Praxis auch bei öffentlichen Bauträger wie die Ingolstädter IFG, die städtische Tochter für alle Maßnahmen in Sachen Wirtschaftsförderung. Knapp 33 Millionen Schweizer Franken unfassten 1998 zwei Darlehen, die vorwiegend der Finanzierung des GVZ zu Gute kamen Doch aufgrund der aktuellen Wechselkursentwicklung summierten sich die Mehraufwendungen für die anfallenden Zinsen auf 5,5 Millionen Euro . Heute nachmittag zog der der IFG-Verwaltungsrat die Notbremse – hinter verschlossenen Türen wurde der Verkauf der Darlehen beschlossen, ebenso einstimmig wie 1998 der Stadtrat bei seinem Votum für die Darlehen mit den Schweizer Kreditgeber.