Neugier lockt mehr Zuschauer ins sanierte Eisstadion Pfaffenhofen

Pfaffenhofen (intv) Warum kommen in der diesjährigen Vorrunde mehr Zuschauer zu den Spielen des Eishockeyvereins Pfaffenhofen als sonst? Thomas Röder kennt den Verein gut und weiß: Es liegt an der Neugier. Der Polizist und Referent für öffentliche Sicherheit im Stadtrat kennt die Fans und freut sich, dass es mehr werden. Denn das Eisstadion wird schon den ganze Sommer über saniert. Die Bevökerung will jetzt sehen, was daraus geworden ist. Auch wenn das Stadion noch nicht fertig ist, entspricht es ganz dem Geschmack von Thomas Röder (CSU). Denn immer noch bläst der kalte Wind durch, weil es keine Wände gibt. Auch unter dem neuen Holzdach werden die Zuschauer weiterhin heftiges Schneetreiben im eigenen Gesicht spüren. Das ist Wintersport wie er sein soll, meint Thomas Röder. Auch sein Stadtratskollege Adolf Lohwasser (SPD) ist zufrieden mit der bisherigen Sanierung. Lange hatte man diskutiert, ob sich die überhaupt noch lohnt. Ein neues Eisstadion hätte freilich bis zu 12 Millionen Euro gekostet. Die Sanierung wird mit 5 Millionen kalkuliert. Doch solche Zahlen schnellen manchmal ganz schnell in die Höhe. Zuweilen auch durch Rechenfehler. So mussten die Vereinsgaststätte und ein Jugendzentrum im Eisstadion geschlossen werden. Wegen Einsturzgefahr. Jetzt hat sich herausgestellt, die Statik war falsch berechnet worden. Für den Eishockeyverein ECP ärgerlich. Musste er doch lange auf seine Vereinsgaststätte verzichten. Die Sanierung wurde bereits nach der Katastrophe von Bad Reichenhall in die Wege geleitet. Denn das Holzdach in Pfaffenhofen soll ähnlich konstruiert worden sein. Jetzt ist es komplett neu errichtet. Selbst wenn Umkleidekabinen und Duschen erneuert wurden, ist die Sanierung noch nicht abgeschlossen. Auch nicht auf der neuen Tribüne an der Westseite, die viel mehr Zuschauer als sonst ins Stadion lockt.