Neuer Weg ins Armeemuseum

Ingolstadt (intv) „Neue Wege ins bayerische Armeemuseum“. Unter diesem Motto wurde am Freitag das Feldkirchner Tor wiedereröffnet. Beim öffentlichen Festakt wurde Stadtgeschichte geschrieben, denn nach über 600 Jahren ist das Tor wieder passierbar.

Im späten Mittelalter wurde das Stadttor für die Öffentlichkeit errichtet, doch vor 600 Jahren von Ludwig dem 7. in seinen persönlichen Schlossbau integriert. Jahrhundertelang wurde der Bevölkerung deswegen der Zugang verwehrt – bis heute. Denn am Freitag wurde das Feldkirchner Tor wiedereröffnet. Über 4 Jahre hat der Sanierungsprozess gedauert, die Kosten teilen sich die Stadt Ingolstadt und der Freistaat Bayern. Ingolstadts Oberbürgermeister Christian Lösel hat in seinem damaligen Wahlkamnpf mit dem Projekt geworben – heute kann er sagen, dass er Wort gehalten hat. Wiedereröffnung und Barrierefreitheit in der Stadt ist ihm ein großes Anliegen.

Ehrengast bei der feierlichen WIedereröffnung des Tors war die bayerische Wissenschaftsministerin, Marion Kiechle. In ihrer Rede betonte sie, wie wichtig es ist, unser kulturelles Erbe zu bewahren. Viele Wahrzeichen und historische Schätze gibt es in Bayern – das Feldkirchner Tor ist ein Beispiel dafür.

Doch die Eröffnung des Feldkirchner Tores war erst Teil eins des Wiederherstellungsprozesses am Neuen Schloss. Die Stadt Ingolstadt hat das Ziel, eine zweite Anbindung auf der südlichen Seite zu schaffen. Beim Festakt am Freitag sicherte Marion Kiechle Ingolstadt die Unterstützung vom Freistaat Bayern zu, für sie ist es wichtig öffentliche Einrichtungen für jedermann zugänglich zu machen.