Neue Gemeinschaftsunterkunft: Bauausschuss Neuburg vertagt Entscheidung

Neuburg (intv) Mehr als 60.000 Asylbewerber sind seit dem 31. August am Münchner Hauptbahnhof eingetroffen. An einem Samstag waren es gleich 13.000 Menschen die registriert, versorgt und weiterverteilt werden mussten. Der Andrang eine fast nicht mehr zu bewältigende Aufgabe für Polizei und Helfer – der Freistaat führte wieder Grenzkontrollen zu Österreich ein, eine Verschnaufpause für Behörden und Hilfsorganisatoren. Inzwischen schwillt der Flüchtlingsstrom wieder an, kommen die Asylbewerber über Kroatien in Richtung Österreich und Deutschland.

Auch der Landkreis Neuburg-Schrobenhausen leistet seinen Beitrag bei der Aufnahme der Asylsuchenden – in Noterstaufnahmelagern und festen Unterkünften.  Die sind auch im Landkreis schwer zu finden, so war die Regierung von Oberbayern hoch erfreut, daß ein Neuburger Unternehmer ein Firmenareal im Neuburger Schwalbanger als mögliche Gemeinschaftsunterkunft angeboten hatte. Weniger erfreut über das Angebot waren Gewerbetreibende und Anwohner in der Nachbarschaft des Gebäudes – sie hatten erst aus der Zeitung von der Geschichte erfahren.

Am Mittwoch Abend wurde das Thema im Bauausschuss behandelt – sollte über die Voranfrage des Unternehmers abgestimmt werden.