Neue bayerische Wissenschaftsministerin zu Gast bei der THI: Marion Kiechle verleiht Wissenschaftspreis

Ingolstadt (intv) Frauenärztin, Hochschullehrerin, Autorin und Promi-Ehefrau. Seit 21. März ist Marion Kiechle auch noch bayerische Wissenschafts- und Kunstministerin. Und in dieser Funktion hat sie heute die Technische Hochschule in Ingolstadt besucht. Höchst persönlich hat sie dort Preise des bayerischen Staatsministeriums übergeben. Wir haben die Gelegenheit genutzt, die politische Quereinsteigerin kennen zu lernen.

Flagge zeigen als Hochschullehrerin – Ein Grund, warum die neue bayerische Wissenschaftsministerin selbst zur THI gekommen ist. Erst seit 27 Tagen ist die Quereinsteigerin im Amt. Dass Marion Kiechle von Ministerpräsident Markus Söder ins bayerische Kabinett geholt wurde, kam auch für sie überraschend. Kurz nach Söders Wahl wurde ersteinmal telefoniert. Wie Kiechle verrät, habe ihr Markus Söder, das Amt angeboten, da er ihre Kompetenz in dem Bereich schätzt. Sie hat das Angebot sofort angenommen und wurde drei Tage später vereidigt. Seit vergangener Woche ist sie auch CSU-Mitglied. Als Wissenschaftsministerin ist ein Thema für Kiechle von besonderem Gewicht: Digitalisierung, denn diese wird alle Lebensbereiche verändern. Das sei mittlerweile klar, so Kiechle.  Jetzt gehe darum zu schauen, wie man Digitalisierung in den einzelnen Bereichen implementiert. Heute (16.04.2018) ging es um Digitalisierung in der Hochschullehre. Welche Ziele sich Kiechle in Zukunft für die Wissenschaft in Bayern gesetzt hat, wollte sie noch nicht beantworten. Nur zum stark kritisierten Teil-und Befristungsgesetz bei Hochschulpersonal ließ sie durchblicken: „Das bayerische Wissenschafts- und Kunstministerin hat Evaluierungen in den letzten 2 Jahren vorgenommen, haben Hochschulen auch angehalten diese Art Verträge sein zu lassen. Vorab kann ich sagen, dass durchaus positive Entwicklungen zu erkennen sind.“ Den Rest verkündet Ministerpräsident Markus Söder in seiner offiziellen Regierungserklärung am kommenden Mittwoch.