Nach gescheiterter Alpine-Rettung: Oberbürgermeister Lehmann nimmt Stellung

Ingolstadt (intv) Die Rettung der insolventen Alpine Bau GmbH ist gescheitert. Verhandlungen über eine Auffanggesellschaft für den österreichischen Bauriesen sind erfolglos geblieben. Die Insolvenz zieht ihre Kreise bis nach Ingolstadt. Alpine ist bekanntlich der Vertragspartner der IFG für den Bau des Kongresszentrums und des dazugehörigen Hotels auf dem Gießereigelände.

Wie es jetzt weiter geht, ist offen. Oberbürgermeister Alfred Lehmann hat heute zu Beginn der städtischen Planungsausschusssitzung einen Sachstandsbericht verlesen. „Der Insolvenzantrag der Alpine berechtigt die IFG nicht ohne weiteres, den wettbewerblichen Dialog mit Alpine zu beenden“. Darin steht auch, dass die Alpine das Dialogverfahren mit Hilfe eines Partners fortführen möchte.

Die IFG habe die Alpine aufgefordert ein finales indikatives Angebot für das Hotel sowie dessen Betrieb und das Kongresszentrum vorzulegen und ihre Leistungsfähigkeit nachzuweisen. Die IFG hat angekündigt, dass „bei Nichteinhaltung der Frist und nicht vollständiger Vorlage der Unterlagen oder wenn sich ihre Qualität im Rahmen der Prüfung als unzureichend erweist, eine Beendigung des Dialogs erwogen wird“.

Ferner heißt es im Sachstandsbericht: „Der Beginn der Bauarbeiten beim Hotel und Kongresszentrum ist für Mitte 2014 und die Fertigstellung in 2016 geplant. Wenn die erforderlichen Entscheidungen zeitnah erfolgen, können diese Termine noch eingehalten werden“.

Am 8. Juli 2013 wird der Verwaltungsrat der IFG nach Auswertung der Unterlagen über das weitere Vorgehen entscheiden.