Memento Mori – Ingolstädter Künstler und die Vergänglichkeit des Daseins

Ingolstadt (intv) Ein Grabstein bedeckt mit zu Papier gebrachten Emotionen der Trauer; ein Lebensschrein, der an sich als Urne gedacht schon zu Lebzeiten mit Erinnerungsstücken bestückt werden kann, nur zwei Beispiele wie sich die Künstler der Ingolsädter Gruppe „Forum für angewandte Kunst“ mit dem „Mementum mori“ auseinander setzen. „Bedenke Mensch, dass Du sterblich bist !“
Sterben, Tod und Vergänglichkeit sind aber auch in einer säkularen Gesellschaft noch ein Tabubereich. Die Werkschau, eingebettet in die Abteilung Handwerk im Stadtmuseums bringt neue Perspektiven, der Bestand aus Holz, Messing und Steingut liefert den Rahmen und ermöglicht so eine Wechselspiel zwischen Symbolen von Leben und Tod.
Die Ausstellung im Stadtmuseum Ingolstadt läuft bis 29.November.