Mobile Glaubensgespräche: Fahrender Beichtstuhl in Ingolstadt

Ingolstadt (intv) Wann waren sie eigentlich das letzte mal beim Beichten? Diese Frage hat sich wohl auch das katholische Hilfswerk gestellt und dachte sich, wenn die Gläubigen nicht in die Kirche kommen, kommt die Kirche eben zu den Gläubigen – in Form eines fahrenden Beichtstuhls. Und das sieht man in der Ingolstädter Fußgängerzone eher selten. Das katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ möchte die Menschen dazu bringen, über ein christlich wertvolles Leben nachzudenken. In seinem Beichtmobil hat Pater Hermann Josef ein offenes Ohr für Gespräche. Der 57-jährige ist seit elf Jahren mit dem Gefährt unterwegs. Eigentlich ist er in einem auf Beichten spezialisierten Wallfahrt-Kloster bei Heidelberg zu Hause. Aber der Geistliche freut sich auch immer, wenn er sich kritisch mit interessierten Passanten auseinandersetzen kann. Morgen steht der fahrende Beichtstuhl noch einmal in der Fußgängerzone.