Mit Turbo in die Ausbildung

Ingolstadt (intv) Bei unserem letzten Besuch war das Deutsch noch etwas holprig, doch die Motivation und das Engagement, eine fahrende Seifenkiste zu bauen, war bei allen Flüchtlingen im Kurs zu sehen. Nun haben wir die Teilnehmer des Integrationsprogramms „Bayern Turbo“ erneut besucht. Bei einem Rollenspiel geht es darum, den Chef beim Bewerbungsgespräch von sich zu überzeugen.

Die Kursteilnehmer haben eine hohe Bleibewahrscheinlichkeit, befinden sich aber noch im Asylverfahren. In ihren Herkunftsländern haben sie alle die Schule besucht.

Die Agentur für Arbeit finanziert den Großteil der Kursplätze. Dementsprechend hoch sind die Erwartungen, dass etwa 90 Prozent der Bayern-Turbo-Schüler bis Herbst in eine Ausbildung bei regionalen Arbeitgebern vermittelt sind.