Mit großer Mehrheit

Schrobenhausen (intv) 43 Millionen Euro schwer. 17 Stadträte haben am Dienstagabend dem Haushaltsplan für 2017 zugestimmt. Die proSOB-Fraktion ist dagegen. Vor dem Beschluss haben sich auch die Freien Wähler und die SPD kritisch zu den Zahlen geäußert. Es stünden zu viele Großprojekte auf dem Plan. Dafür sei der Haushalt nicht sicher genug.

„Wir lernen Jahr für Jahr, dass das was wir uns ins Stammbuch schreiben, am Ende des Jahres nicht eins zu eins umgesetzt wird. 2016 hieß es, dass die Verschuldung um 3 Millionen Euro ansteigen wird. Letztendlich konnten wir aber Schulden tilgen. Diese Schwarzmalerei kenne ich seit vielen Jahren. Das erschreckt mich nicht mehr.“, erkärt Bürgermeister Karlheinz Stephan.

Stadtkämmerer Manfred Haiplik appellierte dennoch an den Stadtrat, weiterhin kräftig zu sparen. Um die Einnahmen stehe es gut, doch es gäbe zu viele Ausgaben. 2017 werden die Schulden der Stadt auf knapp 11 Millionen Euro ansteigen.

„Es ist in der Tat so, dass wir einige schwere Projekte vor der Brust haben. Die Tangenten um die Stadt, den Hochwasserschutz, den Umbau der Innenstadt. Oder solche Wunschprojekte wie die Stadthalle. Da kann man schon Respekt davor kriegen, aber es ist uns immer gelungen einen soliden Haushalt aufzustellen. Ich bin zuversichtlich, dass wir auch dieses Jahr das Ok der Aufsichtsbehörde bekommen.“, so Stephan weiter.

Die vielen Projekte brächten die Stadt schließlich voran, mahnte die CSU-Fraktion. Sie möchte, dass Schrobenhausen weiter wächst und in naher Zukunft die 20.000 Einwohnermarke knackt.